Funktionsweise Grotor-Prinzip

Alle AVS-Drehmotoren arbeiten nach dem Gerotor-Prinzip (Hydraulischer Drehmotor der Zahnring-Bauart). Im Zusammenspiel der dreiteiligen Antriebseinheit mit der Doppelverteilerplatten-Ventilfunktion, den Bypassventilen und den proportional einstellbaren Druckausgleichventilen bildet er einen innovativen Antrieb. Der Rotor ist formschlüssig über eine Verzahnung mit der Welle verbunden. Er weist eine Aussenverzahnung auf. Im Verbund mit dem innenverzahnten Rotorring bildet er Druckkammern. Von beiden Seiten liegen die Verteilerplatten am Rotorsatz an. Die Verteilerplatten führen den Rotorsatz. Über die Verteilerplatten werden die Druckkammern abwechselnd gefüllt und entleert. Die Verteilerplatten wiederum werden über die Anschlüsse gespeist und entleert.

Durch das Verdrängungsprinzip wird der Rotorring über den Rotor exzentrisch verschoben. Er rollt über das Rotorgehäuse ab. Es wird ein Moment erzeugt und der Rotor dreht sich. Über die proportional einstellbaren Druckausgleichventile wird die Anpresskraft der Verteilerplatten eingestellt. Dadurch wird der Verschleiss auf ein Minimum reduziert und die Lebensdauer erhöht. Durch die Umkehrung der Strömungsrichtung ändert sich der Drehsinn des Motors. Für eine optimale Funktion benötigen die AVS-Drehmotoren einen Betriebsdruck von mindestens 180 bis maximal 320 bar.

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Rotorgehäuse

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Rotor

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Flanschwelle

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Rotorring